Fliegerbomben in Oberhausen und Münster entschärft

Oberhausen/Münster (dpa/lnw) - Die Entschärfung einer Zehn-Zentner-Bombe im Oberhausener Norden hat Verkehr und Stadtleben am Mittwoch zeitweise lahmgelegt. Gegen Mittag gab die Stadt dann Entwarnung: Der Kampfmittelräumdienst habe den amerikanischen Blindgänger unschädlich gemacht. Die Entschärfung des Aufschlagzünders sei «normal verlaufen».

4000 Menschen rund um den Fundort der Bombe konnten zurück in ihre Häuser. Auch zwei Schulen, eine Kindertageseinrichtung und ein Altenheim hatten geräumt werden müssen. Der Wochenmarkt war abgesagt worden. Das Hallenbad stellte den Betrieb zeitweise ein.

Auch die Autobahn 516 war bei Oberhausen für über eine Stunde gesperrt worden. Der ausweichende Verkehr staute sich nach Angaben der Polizei zeitweise auf der A3 und A42 auf einer Länge von je drei Kilometern. Auch in der Innenstadt sei es rund um den gesperrten Bereich zu Verkehrsbeeinträchtigungen gekommen, so ein Polizeisprecher. Die amerikanische Fliegerbombe war bei Luftbildauswertungen für Bauarbeiten entdeckt worden.

Auch in Münster mussten im Westen der Stadt am Mittag 500 Menschen ihre Häuser verlassen. Ein Kindergarten wurde geräumt. Die britische Fünf-Zentner-Fliegerbombe wurde ebenfalls bei Bauarbeiten gefunden. Betroffen waren Sportanlagen der Universität. Nach Auskunft eines Feuerwehrsprechers gab es bei der Entschärfung keine Probleme.

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