Fotokünstler Thomas Ruff fotografiert auch mit dem Handy
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Der Fotokünstler Thomas Ruff schaut vor Beginn seiner Pressekonferenz in der Kunstsammlung NRW zum Fotografen. Foto: Roland Weihrauch/dpa
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Düsseldorf (dpa) - Thomas Ruff (62), einer der bedeutendsten zeitgenössischen Fotokünstler, greift zwar nur noch selten zur Kamera, aber das Fotografieren beherrscht er immer noch. «Ich habe nicht verlernt zu fotografieren», sagte Ruff am Donnerstag zum Start seiner Ausstellung in der Kunstsammlung NRW in Düsseldorf. «Alle meine Kameras habe ich immer noch in meinem Atelier.» Er habe Platten- und Kleinbildkameras. Zugleich verriet Ruff: «Mit dem Handy fotografiere ich auch gern.»

Ruff gehört neben Andreas Gursky und Thomas Struth zu den wichtigsten Künstlern der auf die Fotografen Bernd und Hilla Becher zurückgehenden Düsseldorfer Fotoschule. Eigenhändig fotografiert er kaum noch. Seine Werke sind zumeist hochkomplexe Computerbearbeitungen von Fotos und Negativen aus Archiven und Sammlungen quer durch die Geschichte der Fotografie.

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