Freie Wohlfahrt: Zu wenig Zeit und Geld für Pflege

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Wohlfahrtsverbände haben am Montag in Düsseldorf eine landesweite Initiative für bessere Bedingungen in der häuslichen Krankenpflege gestartet. Die unzureichende Finanzierung gehe zulasten der Patienten und des Pflegepersonals, sagte der Vorsitzende der Freien Wohlfahrtspflege in Nordrhein-Westfalen, Hermann Zaum. Auf einer vierstündigen Tour müssten teilweise mehr als 16 Kranke und Pflegebedürftige versorgt werden. Die laufenden Kosten seien über die niedrigen Vergütungen der Kassen nicht mehr zu decken. Für die Patienten bleibe immer weniger Zeit. Unter dem Motto «Hilfe! Mehr Zeit für Pflege!» sind bis zum 28. April mehr als 40 Aktionen in ganz NRW geplant.

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