Frontex-Einsatz in Griechenland: Reul besucht NRW-Polizisten
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Herbert Reul, der Innenminister von Nordrhein-Westfalen. Foto: Federico Gambarini
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Thessaloniki (dpa) - Innenminister Herbert Reul (CDU) besucht heute nordrhein-westfälische Polizisten, die als Teil der EU-Grenzschutzagentur Frontex bei der Sicherung der griechischen Grenze zu Nordmazedonien helfen. Ziel der Beamten ist es vor allem, Flüchtlinge und Migranten davon abzuhalten, illegal von Nordmazedonien nach Mitteleuropa zu gelangen.

Auf Reuls Programm steht neben Gesprächen mit den Beamten unter anderem ein Besuch der Grenzkontrollstelle Evzoni. Außerdem reist er in den Ort Idomeni, der Anfang 2016 traurige Berühmtheit erlangte, als mehr als 10 000 Flüchtlinge dort unter menschenunwürdigen Zuständen festsaßen und die Weiterreise nach Mitteleuropa forderten.

«Die Sicherung der EU-Grenzen durch Frontex ist elementar wichtig für die Sicherheit in Nordrhein-Westfalen», sagte Reul bei seiner Abreise am Mittwoch. Die EU-Agentur Frontex wurde 2004 gegründet, um die EU-Außengrenzen zu schützen. Sie koordinierte 2018 etwa 11 000 Einsatzkräfte. Die nordrhein-westfälische Polizei stellt nach Ministeriumsangaben im Moment sieben Polizeibeamte für den Schutz der EU-Außengrenzen.

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