Frühchen durch zu hoch dosierte Augentropfen verletzt

Wuppertal (dpa/lnw) - In einer Wuppertaler Klinik sind drei frühgeborene Kinder durch zu hoch dosierte Augentropfen verletzt worden. Die Staatsanwaltschaft Wuppertal ermittelt wegen fahrlässiger Körperverletzung. Oberstaatsanwalt Wolf-Tilmann Baumert bestätigte am Dienstagabend einen entsprechenden Bericht in der Internetausgabe des «Solinger Tageblatts».

Zwei Jungen und ein Mädchen wurden verletzt, einer der Jungen habe «recht schwerwiegende Augenverletzungen» erlitten, sagte Baumert der dpa. Der Wirkstoff in den Augentropfen sei eintausend Mal zu hoch dosiert gewesen. Um welchen Wirkstoff es sich handelt, konnte Baumert zunächst nicht sagen. Ob die Kinder bleibende Schäden davon tragen werden, sei noch offen.

Ermittelt werde noch nicht gegen konkrete Personen. Zunächst soll erstmal aufgeklärt werden, wer die Tropfen zubereitet hat und wer die Vorgaben dafür gemacht hat. «Wir stehen ganz am Anfang.»

Der Unfall sei am 7. Februar geschehen. Am 10. Februar sei die Staatsanwaltschaft von der Klinik über den Unfall informiert worden. Auch Unterlagen seien bereits ausgehändigt worden.

Bericht im Solinger Tageblatt

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