Frühchen in Uniklinik Münster: Zustand weiter kritisch

Münster (dpa/lnw) - Das mit einem Darmkeim infizierte Frühchen auf der Kinderintensivstation der Uniklinik Münster ist weiter in einem kritischen Zustand. Die Ärzte behandeln das Kind mit Antibiotika, um die Blutvergiftung zu bekämpfen, wie die Uniklinik am Montag berichtete. Während die Lage bei dem zu früh geborenen Babys unverändert ist, entspannt sich die Situation auf der Station. Von den zehn betroffenen Kindern seien vier gesund entlassen worden. Auch sei kein weiteres Kind erkrankt. Bei zehn Kindern hatten die Ärzte in der vergangenen Woche einen Befall mit Serratien-Keimen (Serratia marcescens) entdeckt.

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