Führungsfrage in NRW-CDU nach Wahldebakel noch ungeklärt

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Spitze der nordrhein-westfälischen CDU hat die nach dem Wahldebakel offene Führungsfrage noch nicht geklärt. Der gescheiterte Spitzenkandidat Norbert Röttgen will den Landesvorsitz abgeben. Nach insgesamt fünfstündigen Beratungen der Vorstandsgremien einigte sich die Parteispitze lediglich darauf, an diesem Dienstag die Führung der neuen Landtagsfraktion zu regeln. Das berichtete der Generalsekretär der NRW-CDU, Oliver Wittke, am Montagabend in Düsseldorf.

Als Kandidaten für den Fraktionsvorsitz und die Fraktionsgeschäftsführung sind die bisherigen Amtsinhaber Karl-Josef Laumann und Armin Laschet im Gespräch. Sie wollten sich am Abend aber nicht zu ihren Plänen äußern. Beiden gelten auch als Anwärter für die Nachfolge Röttgens im Landesvorsitz. Offen blieb die Frage einer möglichen Kampfkandidatur. Über den künftigen Landesvorsitz sei weder diskutiert worden, noch habe es eine Bewerbung gegeben, sagte Wittke.

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