GdP fordert Offensive gegen kriminell erlangtes Vermögen
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Ein 500-Euro-Schein wechselt den Besitzer. Foto: Peter Steffen/Archiv
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Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) hat für heute Experten zu einem Kongress über Vermögensabschöpfung in Düsseldorf zusammengerufen. Die GdP fordert ein offensiveres Vorgehen gegen kriminell erlangtes Vermögen. Derzeit liege der Schwerpunkt auf der Terrorbekämpfung. Die Bekämpfung der Wirtschaftskriminalität leide darunter, sagte der GdP-Landesvorsitzende Michael Mertens.

Die im vergangenen Jahr eingeführten neuen rechtlichen Möglichkeiten der Beweislastumkehr müssten in Nordrhein-Westfalen konsequenter angewendet werden. Die Abschöpfung illegaler Vermögen sei das effektivste Mittel gegen Clans, Rocker, Mafiosi und Wirtschaftskriminelle.

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