Geldstrafe im Prozess um vertauschte Graburnen

Blomberg/Dortmund (dpa/lnw) - Ein Bestatter, der zwei Urnen vertauscht und seinen Fehler verschleiert haben soll, ist am Montag vom Amtsgericht Blomberg zu einer Geldstrafe in Höhe von 7200 Euro verurteilt worden. Das Gericht folgte der Anklage, die ihm die Störung der Totenruhe sowie Urkundenunterdrückung in jeweils zwei Fällen vorgeworfen hatte, sagte Petra Borkschulte, Direktorin des Amtsgerichts.

Der Bestatter hatte seinen Fehler damit erklärt, dass die Etiketten durch Sonneneinstrahlung abgefallen sein müssten. Ein Gutachter hatte diese Möglichkeit aber ausgeschlossen. Gegen das Urteil können noch Rechtsmittel eingelegt werden.

SOCIAL BOOKMARKS