Geliebte niedergestochen: Angeklagter legt Geständnis ab
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Geliebte niedergestochen: Angeklagter legt Geständnis ab. Foto: Bernd Thissen/Archivbild
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Dortmund (dpa/lnw) - Er hat seine heimliche Geliebte niedergestochen, damit seine Ehefrau nichts von der Affäre erfährt: Zum Prozessauftakt um einen lebensgefährlichen Messerangriff hat der Angeklagte vor dem Dortmunder Schwurgericht ein Geständnis abgelegt. An den genauen Ablauf der Bluttat könne er sich allerdings nicht erinnern, sagte der Handwerker aus Dortmund am Dienstag.

Der Angriff war im Januar auf einem Parkplatz in der Nähe der Hohensyburg erfolgt. Die Stiche trafen die noch im Auto sitzende 27-Jährige direkt in die Brust. Dabei soll der Angeklagte diesen Satz gesagt haben: «Bleib einfach ruhig - gleich ist alles vorbei.» Die Anklage lautet auf Mordversuch.

Das Paar hatte sich drei Jahre lang heimlich getroffen. Im vergangenen Oktober war ihr gemeinsamer Sohn geboren worden. Der 45-jährige Deutsche hatte das Kind jedoch abgelehnt und nach eigenen Angaben auf eine Abtreibung bestanden.

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