Gericht: Fitnessstudios müssen weiter geschlossen bleiben

Münster (dpa/lnw) - Nach einer Entscheidung des nordrhein-westfälischen Oberverwaltungsgerichts (OVG) bleiben Fitnessstudios während der Corona-Krise weiterhin geschlossen. Das teilte das Gericht am Mittwoch in Münster mit. Ein Betreiber aus Bielefeld wollte per Eilverfahren die Öffnung erzwingen und wandte sich gegen die Coronaschutzverordnung des Landes. Die untersagt ausdrücklich den Betrieb von Fitnessstudios, Sonnenstudios, Schwimmbädern, Spaßbädern und Saunen. Nach Auffassung des OVG zu Recht (Az.:  13 B 440/20.NE).

Um die Infektionsdynamik zu bremsen und die Überlastung des Gesundheitssystems zu vermeiden, seien die Betriebsuntersagungen notwendig, um persönliche menschliche Kontakte zu minimieren, heißt es in der Begründung. Beim Sport im Fitnessclub würden Kontakte entstehen, die Infektionen begünstigen. Das gelte sowohl für Gruppen als auch Einzeltraining an Geräten, durch das Fachpersonal oder in den Umkleiden und Duschen. Auch die intensivere Atmung beim Sport sei ein Problem.

Am OVG sind noch Eilverfahren zur Coronaschutzverordnung von Spielhallenbetreibern in Bergisch Gladbach anhängig.

SOCIAL BOOKMARKS