Gericht entscheidet Führungsstreit der Zentrumspartei

Düsseldorf (dpa/lnw) - Gerhard Woitzik aus Dormagen ist einem Gerichtsurteil zufolge Bundesvorsitzender der Deutschen Zentrumspartei. Das Düsseldorfer Landgericht entschied am Dienstag im Streit um die Führung der Partei für Woitzik und gegen dessen Rivalen Ewald Jaksch aus Reutlingen (Az.: 6 O 357/11). Beim Bundesparteitag vor einem Jahr in Fulda war ein Streit um die Stimmberechtigung der Anwesenden entbrannt. Jaksch hatte mit seinen Gefolgsleuten den Veranstaltungsort verlassen und sich in einem nahen Gasthof zum Vorsitzenden wählen lassen. Dies habe gegen die Parteisatzung verstoßen, befand das Gericht.

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