Gericht hebt Fahrverbot nach Tod von Ferrari-Fahrer auf

Düsseldorf (dpa/lnw) - Nach dem Unfalltod eines Ferrari-Fahrers auf einer Düsseldorfer Rheinbrücke hat das Landgericht das Fahrverbot für den Unfallverursacher aufgehoben. Der Auslieferungsfahrer war im Mai 2012 bei Regen zu schnell unterwegs und hatte den 38-jährigen Sportwagenfahrer frontal erfasst. Der war nach einem vorangegangenen Unfall mit seinem teuren Boliden quer zur Fahrbahn zum Stehen gekommen und aus seinem Wagen ausgestiegen. Das zweimonatige Fahrverbot sah die zweite Instanz als unangemessen an, weil es den Berufsfahrer in seiner beruflichen Existenz bedrohe.

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