Gericht schlägt für unterschlagene Parkgroschen Vergleich vor

Hamm (dpa/lnw) - Im Streit um unterschlagene Parkgroschen zwischen der Stadt Borken und einem ehemaligen Mitarbeiter hat das Landesarbeitsgericht in Hamm einen Vergleich vorgeschlagen. Das Gericht regte in dem Berufungsprozess am Donnerstag an, dass der Mann gut 20 Prozent der von der Stadt geforderten 180 000 Euro zahlen soll. Die Parteien müssen sich bis Mitte Juli entscheiden. Das Arbeitsgericht Bocholt hatte den Mann in erster Instanz zur Zahlung der vollen Summe verurteilt. Der verklagte Mitarbeiter des Borkener Ordnungsamtes, der für Leeren der Automaten zuständig war, hat bereits rund 31 000 an die Kommune gezahlt. Er hatte zugegeben, diese Summe im Jahr 2010 unterschlagen zu haben. Dass er auch in den Jahren zuvor bei Parkscheinautomaten 180 000 Euro einbehalten haben soll, bestritt er.

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