Gericht stoppt Methoden der «Gewerbeauskunfts-Zentrale»

Düsseldorf (dpa/lnw) - Gewerbetreibende in der Abo-Falle: Das Düsseldorfer Oberlandesgericht hat die Methoden der «Gewerbeauskunfts-Zentrale» als irreführend verboten. «Das Geschäftsmodell operiert damit, Dinge dunkel zu halten», sagte der Vorsitzende Richter Prof. Wilhelm Berneke am Dienstag. Das Gericht ließ keine Revision zu. Betroffene Gewerbetreibende zeigten sich über das Urteil hocherfreut. Anwalt Christopher Posch sprach von einem «Sieg für den Verbraucherschutz». Wer das amtliche wirkende Formular der Zentrale ausfüllte und zurückschickte, hatte einen Vertrag für fast 600 Euro abgeschlossen.

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