Gericht verhandelt über Foto-Verbot bei Opernpremiere

Münster (dpa/lnw) - Ein Fotograf der «Bild»-Zeitung darf keine Aufnahmen von einer Opernpremiere in Köln machen - und verklagt daraufhin die Stadt. Das Oberverwaltungsgericht in Münster verhandelt den Fall heute um 10.00 Uhr in zweiter Instanz. Ein Urteil wird erwartet. Die Zeitung beauftragte den freien Mitarbeiter 2009, bei der Premiere von «Samson und Dalila» zu fotografieren. Das Stück war wegen seiner Gewaltszenen in die Schlagzeilen geraten. Die Oper Köln verweigerte dem Mann jedoch, Fotos zu machen. Daraufhin verklagten der Fotograf und der Axel Springer-Verlag die Stadt Köln als Trägerin der Oper. In erster Instanz bekam die Stadt Köln Recht.

Entscheidung Verwaltungsgericht Köln

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