Gewitter und Starkregen belasten Provinzial Nordwest

Münster (dpa/lnw) - Gewittersturm «Ela» und der Starkregen Ende Juli im Münsterland haben deutliche Spuren in der vorläufigen Bilanz der Provinzial Nordwest hinterlassen. Nach 66 000 gemeldeten Schadensfällen hat die zweitgrößte öffentliche Versicherungsgruppe 110 Millionen Euro an betroffene Kunden ausgezahlt, wie die Provinzial Nordwest am Freitag in Münster mitteilte. Die Beitragseinnahmen stiegen im vergangenen Jahr um rund 23 Prozent auf 3,9 Milliarden Euro. Zum Konzernergebnis machte das Unternehmen noch keine Angaben. Ein Spracher sprach von einem «guten Resultat». 2013 hatten die Westfalen 130 Millionen Euro ausgewiesen.

Noch bis zum 2. Quartal muss die Provinzial Nordwest auf ihren neuen Vorstandsvorsitzenden warten. Wolfgang Breuer hat von seinem bisherigen Arbeitgeber noch keine Freigabe erhalten. Der 52-Jährige sollte zum 1. Januar von der Württembergischen Versicherung AG und der Württembergischen Lebensversicherung AG von Stuttgart nach Münster wechseln. Der Nachfolger von Ulrich Rüther wird jetzt zum 2. Quartal erwartet. Die Provinzial Nordwest gehört zu je 40 Prozent dem Sparkassenverband Westfalen-Lippe und dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe. Kleinere Anteilseigner sind außerdem die Sparkassen in Ostdeutschland und Schleswig-Holstein.

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