Ghostwriter von Helmut Kohl geht in Revision

Köln (dpa/lnw) - Der Streit um 200 Tonbänder mit den Lebenserinnerungen von Altkanzler Helmut Kohl soll vor den Bundesgerichtshof. Der Publizist Heribert Schwan teilte am Dienstag der Nachrichtenagentur dpa in Köln mit, er habe sich entschieden, Revision gegen das jüngste Urteil des Oberlandesgerichts Köln einzulegen. Das Gericht hatte die Tonbänder Kohl zugesprochen. Schwan, der als Ghostwriter Kohls Memoiren verfasst hatte, erhebt ebenfalls Anspruch darauf. Er argumentiert, dass er die Tonbänder beschafft und den CDU-Politiker darauf 630 Stunden lang befragt habe.

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