Gift-Mord aus Habgier: Mann hinterließ 100 000 Euro

Aachen (dpa/lnw) - Im Prozess um den Mord an ihrem 50 Jahre älteren Mann aus Habgier hat die Angeklagte das Opfer als nicht überaus vermögend bezeichnet. Der 85-jährige Lebensmittelkaufmann sei ein sparsamer Mensch gewesen. Laut einer notariell beurkundeten Aufstellung, die im Saal verlesen wurde, beträgt der Nachlass des Mannes rund 100 000 Euro. Seiner 35-jährigen Ehefrau hatte er laut Anklage die Kontovollmacht entzogen, nachdem sie zu ihrem Liebhaber nach Ulm ziehen wollte. Laut Anklage soll die Frau ihren Mann mit einer Überdosis Morphin umgebracht haben, um sich das Erbe zu sichern. Zu den Vorwürfen schweigt die Angeklagte.

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