Göttinger Friedenspreis an Gewaltforscher Heitmeyer

Göttingen/Bielefeld (dpa/lnw) - Der Bielefelder Gewaltforscher Prof. Wilhelm Heitmeyer hat am Samstag den Göttinger Friedenspreis 2012 erhalten. Mit der Auszeichnung werde die jahrzehntelange Arbeit des Sozialwissenschaftlers gewürdigt, heißt es in der Begründung der Jury. Heitmeyer, der das Institut für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung an der Universität Bielefeld leitet, hat unter anderem über Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus geforscht. Der mit 3000 Euro dotierte Göttinger Friedenspreis erinnert an den 1997 an Krebs gestorbenen Wissenschaftsjournalisten Roland Röhl. Der Chemiker hatte sich vor allem mit Sicherheitspolitik sowie Konflikt- und Friedensforschung befasst. Frühere Preisträger sind unter anderem Hans Küng, Egon Bahr und die Menschenrechtsorganisation «pro Asyl».

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