Goldbärenstreit geht in die nächste Runde

Köln (dpa/lnw) - Der Goldbärenstreit zwischen den Süßwarenherstellern Haribo und Lindt geht heute vor dem Oberlandesgericht Köln in die nächste Runde. Haribo sieht durch die in Goldfolie verpackten Schokoladenbären des Schweizer Herstellers Lindt seine Rechte an der Marke «Goldbären» verletzt und will die Teddys verbieten lassen. Das Landgericht Köln hatte dem Fruchtgummi-Hersteller in erster Instanz recht gegeben. Lindt hatte Berufung eingelegt.

Beide Süßwarenhersteller haben bereits angekündigt, das Verfahren unabhängig von der Entscheidung der Kölner Richter durch alle Instanzen treiben zu wollen, um Rechtssicherheit zu erlangen. Bis dahin darf Lindt seine Schokoladenbären auf jeden Fall weiterverkaufen. Das hatten die Parteien bereits vor dem Urteil in der ersten Instanz vereinbart.

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