Größeres Interesse an WDR-Nachrichtensendungen durch Corona
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Das WDR Logo hängt an einem Gebäude des Westdeutschen Rundfunks. Foto: Rolf Vennenbernd/dpa/Archivbild
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Köln (dpa/lnw) - Die Corona-Krise beschert dem Westdeutschen Rundfunk steigendes Interesse an seinem Fernsehprogramm. Im März sei die Reichweite des WDR Fernsehens im Vergleich zum Vorjahr von 3,7 auf 4,5 Millionen Zuschauer täglich gestiegen, teilte der größte ARD-Sender am Mittwoch in Köln mit. Der Marktanteil in NRW habe von 6,7 auf 7,6 Prozent zugelegt. Die «Aktuelle Stunde» verzeichnete demnach am 17. März mit 1,8 Millionen Zuschauern und einer Reichweite von 29,1 Prozent in NRW ihre höchste je gemessene Akzeptanz. Auch die «Lokalzeit»-Ausgaben erzielten Rekord-Einschaltquoten mit einem Spitzenwert von bis zu 2,16 Millionen Zuschauern. Mehrfach lag der Marktanteil den Angaben zufolge bei über 30 Prozent.

Auf das gestiegene Informationsbedürfnis hat der WDR mit einem erweiterten Nachrichten- und Service-Angebot reagiert. «WDR Aktuell» um 21.45 Uhr wurde um fünf Minuten, die «Aktuelle Stunde» am Sonntag von 20 auf 45 Minuten verlängert, ergänzt durch Sondersendungen wie «ARD extra» und «WDR Extra». Dies soll bis Ende Mai beibehalten werden.

Am Freitag (17. April) zeigt das WDR Fernsehen den Film «Das stille Land - NRW hält inne». Die Produktion dokumentiere ein Land im Ausnahmezustand, teilte der Sender mit. Die Dreharbeiten, unter anderem mit einer Drohne, seien in nur zwei Wochen realisiert worden. «Der Blick von oben zeigt auf beeindruckende Weise, wie das Corona-Virus unser Leben und unseren Lebensraum verändert hat.»

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