Großbrand in Minden nach 29 Stunden gelöscht

Minden (dpa/lnw) - Nach 29 Stunden hat die Feuerwehr in der Nacht zu Mittwoch ihren strapaziösen Großeinsatz beim Brand eines leerstehenden Wohngebäudes in Minden abgeschlossen. Aus bislang ungeklärter Ursache war in dem vierstöckigen, denkmalgeschützten Gebäude am späten Montagabend ein Feuer ausgebrochen. Ein schweres Gewitter und starker Regen hatten die Löscharbeiten behindert. Teile des Daches und Zwischenwände stürzten ein, so dass die letzten Glutnester für die Feuerwehr nur schwer zu erreichen waren, wie ein Sprecher der Feuerwehr mitteilte. Erst um drei Uhr in der Nacht sei der Einsatz beendet worden.

Weil das Gebäude, das früher als Kaserne und später als Wohngebäude genutzt wurde, noch nicht betreten werden könne, dauere die Ermittlung der Brandursache weiter an, sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch. In dem seit Jahren leerstehenden Haus seien immer wieder Jugendliche oder Obdachlose unterwegs gewesen. Auch ein technischer Defekt sei jedoch nicht ausgeschlossen.

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