Haben Kriege einen Sinn? Sonderschau im Ruhr Museum
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Das Ruhr Museum auf dem Gelände der Zeche Zollverein in Essen (Nordrhein-Westfalen). Foto: Roland Weihrauch/Archiv
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Essen (dpa/lnw) - Mehr als 100 Millionen Menschen sind im 20. Jahrhundert weltweit Opfer von Kriegen, Vertreibung und Völkermord geworden. Mit der Sonderausstellung «Krieg.Macht.Sinn.» will das Ruhr Museum Essen einen neuen Blick auf diese Katastrophen werfen, nach ihrem Sinn fragen und zeigen, welches Gedenken sie in Europa auslösen. In den vier Themenbereichen «Krieg», «Bombenkrieg», «Völkermord» und «Flucht und Vertreibung» erhalten Besucher teils provokante Sichtweisen zum Phänomen Krieg, heißt es in einer Mitteilung.

Die Kuratoren haben etwa 200 Exponate zusammengetragen, die von rund 50 Leihgebern zur Verfügung gestellt wurden. Darunter sind der Friedensvertrag von Brest-Litowsk und das Manuskript zu dem Remarque-Roman «Im Westen nichts Neues» über die Schrecken des Ersten Weltkriegs. Die Schau umfasst zudem Fotos, Plakate, Filme, Rüstungsprodukte und Skulpturen.

«Krieg.Macht.Sinn.» beginnt am 12. November im Ruhr Museum auf Zeche Zollverein, 100 Jahre nach dem Ende des Ersten Weltkriegs.

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