Haftbefehle gegen Salafisten im Fall Pro NRW erweitert

Karlsruhe (dpa/lnw) - Der Bundesgerichtshof hat die Haftbefehle gegen vier mutmaßliche Salafisten wegen des Verdachts eines geplanten Attentats auf den Vorsitzenden der rechtsextremen Partei Pro NRW ausgeweitet. Die Männer stehen nun auch unter dem dringenden Verdacht der Mitgliedschaft in einer inländischen terroristischen Vereinigung, teilte die Bundesanwaltschaft am Donnerstag mit.

Die vier seien dringend verdächtig, sich als Mitglieder einer Terrorgruppe aus radikal-islamischen Motiven heraus zu einem Mord an dem Vorsitzenden der Splitterpartei, Markus Beisicht, verabredet zu haben, hieß es weiter. Sie hätten damit eine schwere staatsgefährdende Straftat vorbereitet und gegen das Waffengesetz verstoßen. Die Bundesanwaltschaft hatte die Ermittlungen im März von der Staatsanwaltschaft Dortmund übernommen.

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