Hassmails gegen Gericht im Fall Sami A.
DPA
Das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen. Foto: Marcel Kusch/Archiv
DPA

Essen/Gelsenkirchen (dpa/lnw) - Nach der Flut von Hassmails an das Verwaltungsgericht Gelsenkirchen wegen des Islamisten Sami A. ist ein erster Verdächtiger ermittelt worden. Dies teilte die Staatsanwaltschaft Essen auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Nähere Angaben zu der Person machte die Behörde nicht.

Die Staatsanwaltschaft Essen überprüft seit dem Sommer vergangenen Jahres 27 Mails und Briefe. Darin stehen Todesdrohungen, Beleidigungen, rechtsradikale Äußerungen und Verherrlichungen des Nationalsozialismus, sagte die Sprecherin der Staatsanwaltschaft, Anette Milk. Die Suche nach weiteren Absendern dauere an.

SOCIAL BOOKMARKS