Herbst kommt mit Nebel - Aber es wird wärmer

Essen (dpa/lnw) - Trotz des meteorologischen Herbstanfangs wird das Wetter im Laufe der Woche doch noch spätsommerlich. Es könne in den frühen Morgenstunden noch Nebel aufziehen, erklärte der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Montag in Essen. Aber in der Wochenmitte liegen die Höchsttemperaturen im Rheinland voraussichtlich bei bis zu 22 Grad, in Ostwestfalen und in der Eifel bleibt es mit höchstens 18 Grad etwas kühler. «Das Wetter zeigt sich in den kommenden Tagen nicht von seiner schlechtesten Seite», sagte Meteorologin Ines Wiegand vom DWD. Die Temperaturen steigen am Donnerstag auf bis zu 26 Grad im Rheinland.

Nach der Bilanz des Wetterdienstes gehörte Nordrhein-Westfalen im Sommer dieses Jahres zu den kältesten Regionen Deutschlands. Mit einer durchschnittlichen Temperatur von 16,8 Grad war NRW das zweitkälteste Bundesland, nur Bayern lag mit 16,7 Grad knapp dahinter. Außerdem zählte NRW zu den Bundesländern mit den meisten Niederschlägen. Nach den vorläufigen Zahlen des DWD fielen in diesem Sommer 318 Liter pro Quadratmeter. Im vergangen Jahr waren es gut 60 Liter weniger.

Sommerbilanz

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