Historiker Lill: Eucharistischer Kongress ist reaktionär

Köln (dpa/lnw) - Der an diesem Mittwoch in Köln beginnende Eucharistische Kongress ist nach Einschätzung des Historikers Rudolf Lill Ausdruck einer reaktionären Form des katholischen Kirchentums. «Das erklärt ja auch, weshalb so wenige aktive Katholiken dem Aufruf des Kardinals Meisner zu diesem Kongress folgen», sagte Professor Lill am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa in Köln. «Man muss die Leute ja mit Freifahrscheinen oder auch mit leisem Zwang in den Schulen zu den Veranstaltungen des Kongresses bringen, mit dem Kardinal Meisner ein hoffentlich letztes Mal erweist, dass er in das 19. Jahrhundert gehört.»

Website von Prof. Lill

SOCIAL BOOKMARKS