Hitze entlädt sich in Gewittern

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Wochenendhitze hat sich im Westen Nordrhein-Westfalens in stellenweise heftigen Gewittern entladen. Betroffen war am Sonntagnachmittag vor allem der Kreis Heinsberg. Die Feuerwehr berichtete über 40 Einsätze binnen 45 Minuten. Dabei ging es meist um Bäume, die von Sturmböen umgerissen worden waren und in Häuser und auf Straßen stürzten. Auch ein Gerüst wurde von einem Haus abgerissen. Außerdem waren einige Straßen und Keller durch starke Regenfälle überflutet. Es sei aber niemand verletzt worden, sagte ein Feuerwehrsprecher.

Nach Aussage der Polizei in Heinsberg mussten mehrere Straßen voll gesperrt werden, weil sie von Bäumen blockiert waren, unter anderem die Landstraße 117 Richtung Niederlande. Außerdem richteten große Hagelkörner vereinzelt Schäden an Autos an. Die Polizei erhielt pausenlos Notrufe. «Jeder, der an einem umgestürzten Baum vorbeifährt und ein Handy dabei hat, ruft uns an», sagte Polizeisprecher Mario Bronnenberg. «Wir sind natürlich dankbar für jeden solchen Hinweis, aber die Bürger müssen dann auch Verständnis haben, dass wir nicht jeden Anruf sofort annehmen können.»

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