Höhere Beamtenbesoldung, weniger Einnahmen - Neuverschuldung steigt

Düsseldorf (dpa/lnw) - Höhere Beamtenbezüge und geringere Steuereinnahmen schrauben die Neuverschuldung in Nordrhein-Westfalen in diesem Jahr nach oben. Statt 2,4 Milliarden sind nun 3,2 Milliarden Euro an neuen Krediten eingeplant. Einen entsprechenden Nachtragshaushalt hat das Landeskabinett am Dienstag in Düsseldorf beschlossen. Wie NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans (SPD) berichtete, werden auch im kommenden Jahr die neuen Schulden stärker steigen. Hier sind nun 2,25 Milliarden statt wie bislang geplant 1,9 Milliarden Euro vorgesehen. In den Folgejahren will der Finanzminister dafür stärker sparen, um 2020 keine neuen Schulden mehr zu machen.

Pressemitteilung

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