Hombach erwartet von IT-Gipfel Signal für Innovationsstandort

Essen (dpa) - Zum ersten Mal seit 2006 macht der IT-Gipfel Station in Nordrhein-Westfalen. Von dem bundesweiten Spitzentreffen zwischen Bundesregierung und Vertretern aus Wirtschaft und Forschung in Essen erwartet der Moderator des Initiativkreises Ruhr, Bodo Hombach (SPD), ein Signal für den Innovationsstandort Ruhrgebiet. Der ehemalige Medien-Manager und Kanzleramtsminister erhofft sich von dem Treffen eine Außenwirkung für das Revier.

«Dass wir Energieland und Produktionsstandort sind, weiß jeder. Aber wir müssen auch Innovationsland sein, wenn wir das bewahren wollen», sagte Hombach der dpa vor dem IT-Gipfel, zu dem am Dienstag auch Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kommt. Seiner Meinung nach ist der Fachkräftemangel eines der größten Probleme für die Region. «Wir bilden hier viele gute Leute an den guten Hochschulen aus. Aber sie müssen anschließend mit ihren Familien auch hier bleiben und dürfen nicht in andere Bundesländer abwandern», sagte Hombach.

Der siebte IT-Gipfel steht unter dem Motto «digitalisieren, vernetzen, gründen». Die Veranstaltung ist der Abschluss nach einjährigen Beratungen in acht Arbeitsgruppen, unter anderem zu den Themen intelligente Netze, mobile Sicherheit oder Telemedizin.

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