IG Metall will mit Warnstreiks Druck in Tarifrunde machen

Düsseldorf (dpa) - Nach den ergebnislosen Tarifgesprächen für die 75 000 Beschäftigten der nordwestdeutschen Stahlindustrie hat die IG Metall für den Rest der Woche Warnstreiks angekündigt. Zum Auftakt legten am Dienstagmittag rund 280 Beschäftigte beim Stahlhersteller Outokumpu im hessischen Dillenburg die Arbeit nieder, wie die Gewerkschaft am Dienstag mitteilte. Für Mittwoch ist unter anderem vor dem Werkstor von ThyssenKrupp Steel Europe in Bochum eine Kundgebung geplant. Haupttag der Warnstreiks soll der Donnerstag mit Aktionen bei ThyssenKrupp Steel und den Hüttenwerken Krupp Mannesmann in Duisburg sein.

Die Tarifverhandlungen waren am Montag ohne Arbeitgeberangebot vertagt worden. Nächster Verhandlungstermin ist der 7. Juli in Gelsenkirchen. Die IG Metall fordert für die Beschäftigten unter anderem fünf Prozent mehr Geld sowie eine Fortführung der Beschäftigungssicherung und des Altersteilzeittarifvertrags mit Anpassung an die Rente mit 63.

Mitteilung IG Metall

Mitteilung Arbeitgeberverband

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