IS-Kämpfer aus Oberhausen bereits 2018 in Syrien getötet

Berlin (dpa) - Ein 2017 wegen Anschlagsplänen auf ein Einkaufszentrum in Essen verdächtigter IS-Kämpfer aus Deutschland ist im vergangenen Jahr in Syrien getötet worden. Imran Rene Q. wurde zusammen mit einem weiteren Deutschen bei einem Luftangriff getötet. Dies berichtet die «Bild»-Zeitung; nach dpa-Informationen starben die beiden im November 2018 bei einem Luftschlag.

Nach einer Terrorwarnung hatte die Polizei im März 2017 ein großes Einkaufszentrum in Essen schließen lassen und damit möglicherweise einen Bombenanschlag mehrerer Attentäter verhindert. In Sicherheitskreisen hieß es damals, der Auftrag zu dem Anschlag sei aus Syrien gekommen, von einem deutschen Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS).

Der Drahtzieher hatte nach dpa-Informationen aus dem Dschihadisten-Gebiet in Syrien per Internet-Messenger versucht, mehrere Personen zu einem Angriff auf das Einkaufszentrum zu motivieren. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hatte demnach erste Hinweise auf das Bedrohungsszenario aus eigenen Quellen über abgehörte elektronische Kommunikation erhalten.

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