In NRW leben weniger Ausländer als angenommen

Düsseldorf (dpa/lnw) - Der Anteil der Menschen ohne deutschen Pass in NRW ist weniger stark gestiegen als angenommen. Zum Stichtag des Zensus 2011 wurden 1,6 Millionen Ausländer gezählt, wie das Statistische Landesamt am Donnerstag mitteilte. Bisher waren die Statistiker auf Grundlage fortgeschriebener Daten der letzten Zählung 1987 davon ausgegangen, dass 1,9 Millionen Menschen ohne deutsche Staatsangehörigkeit im Land lebten. Der Anteil der Ausländer an der Bevölkerung ist damit in den letzten 25 Jahren von 7,5 auf 9,2 Prozent gestiegen. Die höchsten Ausländeranteile gibt es in Städten, die besonders nah an der niederländischen Grenze liegen, etwa Selfkant (33,6 Prozent), Kranenburg (28,9 Prozent) oder Emmerich (18,5 Prozent).

Pressemitteilung IT.NRW

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