In diesem Jahr bisher 39 Menschen in NRW ertrunken

Dortmund/Bad Nenndorf - In diesem Jahr sind bis Mitte August 39 Menschen in nordrhein-westfälischen Gewässern ertrunken. Das teilte die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Donnerstag im niedersächsischen Bad Nenndorf mit. Im Vergleich zu 2013 hat sich die Zahl der Badetoten damit kaum verändert. Damals waren bis Mitte August 40 Menschen ums Leben gekommen. Bundesweit ging die Zahl der Ertrunkenen um 55 auf 306 zurück.

Die meisten Menschen in Nordrhein-Westfalen ertranken in Seen und Flüssen, insgesamt 25. Besonders der Rhein sei tückisch, sagte der DLRG-Sprecher in Westfalen, Gerd Korditzke. «Ein geübter Schwimmer hat da schon Schwierigkeiten.» Zum Verhängnis wurde das beispielsweise Ende Juli einem 20 Jahre alten Nichtschwimmer. Der Mann wollte sich nach einem Kirmes-Besuch im Rhein abkühlen. Er wurde wenige Tage später nur noch tot aus dem Fluss geborgen.

Fünf Menschen kamen in diesem Jahr in Kanälen ums Leben, drei weitere in Schwimmbädern. Zwei Tote gab es in Gartenteichen und Swimmingpools. «Hier sind es häufig kleine Kinder, die hineinfallen», sagte Korditzke.

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