Integrationsminister für doppelte Staatsbürgerschaft

Dresden/Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Integrationsministerkonferenz der Länder hat sich für eine generelle Zulassung der doppelten Staatsbürgerschaft in Deutschland ausgesprochen. «Ich hoffe, das verpufft nicht in Berlin», sagte Nordrhein-Westfalens Integrationsminister Guntram Schneider (SPD), am Donnerstag in Dresden. Das Verbot der Mehrstaatigkeit passe nicht mehr in die Gegenwart. Deutschland benötige ein modernes Einbürgerungsrecht. Die unionsgeführten Länder, die in der Konferenz seit dem Regierungswechsel in Niedersachsen in der Minderheit sind, lehnten den Vorstoß ab.

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