Jäger erschießen 7600 Katzen und 51 Hunde in NRW

Düsseldorf (dpa/lnw) - Jäger haben in Nordrhein-Westfalen in der Saison 2013/14 rund 7600 wildernde Katzen abgeschossen. Das waren 1400 weniger als im Jagdjahr 2012/13, wie das Umweltministerium am Montag in Düsseldorf mitteilte. Nach dem derzeitigen Landesjagdgesetz dürfen Hauskatzen abgeschossen werden, wenn sie in einem Jagdbezirk in einer Entfernung von mehr als 200 Metern vom nächsten Haus angetroffen werden. Dem NRW-Jagdverband zufolge kann eine streunende Katze im Jahr bis zu 1000 Vögel, Kleinsäuger und Amphibien erbeuten.

Das vergangene Jagdjahr dauerte vom 1. April 2013 bis 31. März 2014. In diesem Zeitraum wurden in NRW auch 51 wildernde Hunde abgeschossen, 17 weniger als in der vorangegangenen Saison.

In einer für Sommer 2015 geplanten Gesetzesänderung will die rot-grüne Landesregierung ein grundsätzliches Abschussverbot für Katzen in NRW durchsetzen. Der Abschuss von Hunden soll nur noch in absoluten Ausnahmefällen erlaubt sein. Der Jagdverband wehrt sich gegen diese strengen Vorgaben.

PM Umweltministerium

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