Jäger redet mit Polizeigewerkschaften über Personalumschichtung

Köln (dpa/lnw) - Nach der Ankündigung, mehr Polizisten einzustellen, will NRW-Innenminister Ralf Jäger (SPD) in den kommenden Wochen mit den Gewerkschaften über Umschichtungen beim Personal reden. Geplant sei auch eine Überstundenregelung für die besonders belasteten Aufgabenbereiche, teilte das Ministerium der Deutschen Presse-Agentur mit. Grund für das Aufstocken beim Polizeinachwuchs und Umorganisation beim Personaleinsatz sind die Terroranschläge von Paris. «Die Sicherheit der Menschen hat für die Landesregierung oberste Priorität», sagte Jäger der Deutschen Presse-Agentur.

In der vergangenen Woche hatte er angekündigt, dass in den nächsten drei Jahren 360 Polizisten mehr als ohnehin geplant ausgebildet würden, außerdem erhält der Verfassungsschutz 54 Stellen mehr.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) fordert, ab 2018 mindestens 1800 Polizisten jährlich einzustellen, damit die Gesamtzahl nicht ab 2021 wegen der Pensionierungswelle sinke. Jäger sagte, in diesem Jahr werde ein Rekordwert von 1642 Neueinstellungen erreicht. «Das wird auch in Zukunft so bleiben», unterstrich der NRW-Innenminister.

Pressemitteilung GdP zu zusätzlichen Stellen in NRW

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