Jobcenter-Mitarbeiterin: Arbeitslosengelder veruntreut?

Düsseldorf (dpa/lnw) - Eine ehemalige Angestellte des Düsseldorfer Jobcenters muss sich heute wegen besonders schweren Betrugs vor dem Amtsgericht Düsseldorf verantworten. Laut Anklage hat sie über zehn Monate lang bis Ende Februar 2014 in elf Fällen Gelder für Arbeitslose auf ihr Privatkonto abgezweigt. In ihrer Funktion als Fachassistentin im Integrationsbereich soll die 49-Jährige mit Hilfe einer Auszahlungssoftware Zahlungsanweisungen manipuliert und so knapp 11 000 Euro kassiert haben. Der Schwindel war der Arbeitsagentur im Frühjahr 2014 bei einer hausinternen Stichprobe aufgeflogen, da die nötigen Unterlagen zu den elf Überweisungen fehlten. Die alleinerziehende Mutter soll bei der Polizei finanzielle Probleme als Motiv genannt haben. Nach Bekanntwerden der Vorwürfe wurde die Angeklagte fristlos entlassen.

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