Jugendsynode befasst sich mit Armut und Partizipation
DPA
Manfred Rekowski, Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland. Foto: Thomas Frey/Archiv
DPA

Bad Neuenahr-Ahrweiler (dpa/lnw) - Die erstmalige Jugendsynode der Evangelischen Kirche im Rheinland in Bad Neuenahr soll neue Formen der Beteiligung für junge Kirchenmitglieder erarbeiten. Mit den Ergebnissen des Treffens werde sich die anschließende Synode der Landeskirche befassen, sagte Präses Manfred Rekowski am Freitag. Mit Blick auf die reguläre Synode sagte der höchste Repräsentant der zweitgrößten evangelischen Landeskirche, unter 40-Jährige seien dort nur mit geringem Anteil vertreten. Die Jugendsynode dauert von Freitag bis Sonntag.

Daran beteiligen sich 50 junge Menschen. Hinzu kommen 50 Abgesandte der Kirchenkreise, die auch an der Synode, dem Kirchenparlament, teilnehmen sowie zehn Vertreter etwa von Studentengemeinden. Themen sind Partizipation, Jugendarmut, EU-Außengrenzen und unkonventionelle Gemeindeformen. Ob es nach der Premiere weitere Jugendsynoden geben werde, ließ Rekowski offen. Es gebe noch keine Festlegung. Das reguläre Treffen der Synode in Bad Neuenahr schließt an die Jugendsynode an und dauert bis zum 11. Januar.

SOCIAL BOOKMARKS