Junge Autoren für Mülheimer Dramatikerpreis nominiert

Mülheim (dpa/lnw) - Junge und noch unbekannte Autoren konkurrieren in diesem Jahr mit bekannten Namen wie René Pollesch und Rimini Protokoll um den begehrten Mülheimer Dramatikerpreis. Insgesamt nominierte die Jury sieben Stücke für den Wettbewerb vom 17. Mai bis 7. Juni in der Ruhrgebietsstadt. «Schwergewichte» wie Elfriede Jelinek sind diesmal nicht in der Auswahl. Stattdessen gibt die Jury Nachwuchsautoren wie Laura de Weck, Wolfram Höll, Rebekka Kricheldorf, Philipp Löhle und Ferdinand Schmalz eine Chance. Insgesamt 99 Stücke habe die Jury gesichtet, sagte Jurysprecherin Christine Wahl am Freitag in Mülheim. Inhaltlich und stilistisch seien die Stücke breit gefächert. Der Preisträger wird am Ende der Theatertage traditionell in einer öffentlichen Jury-Debatte gekürt.

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