Justizminister informiert über JVA-Flucht

Düsseldorf/Bonn (dpa/lnw) - Die Geschichte von vermeintlicher Fluchthilfe von Gefängnisbediensteten in Rheinbach für einen verurteilten Mörder könnte ein Racheakt gewesen sein. Das geht aus einem Bericht von Landesjustizminister Thomas Kutschaty (SPD) an den Rechtsausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags hervor. Er liegt der Deutschen Presse-Agentur in Düsseldorf vor. Ende April war ein 43-jähriger Mörder in einer Box für Holzabfälle aus der Justizvollzugsanstalt Rheinbach geflohen. Ein ehemaliger Mithäftling hatte behauptet, dem Mann sei vom Gefängnispersonal geholfen worden. Der inzwischen wieder ergriffene Mörder bestreite dies, teilte Kutschaty mit. Der Gefangene gehe von einem Racheakt des vermeintlichen Mitwissers aus.

Homepage der JVA Rheinbach

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