KFC Uerdingen: Zuversicht beim Insolvenzverwalter
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Das Logo des DFB. Foto: Hendrik Schmidt/dpa/Symbolbild
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Krefeld (dpa/lnw) - Der finanziell angeschlagene KFC Uerdingen hat gute Chancen, bei Entschuldung und sportlicher Qualifikation auch in der kommenden Saison in der 3. Liga zu spielen. Dies setze natürlich auch die Lizenzerteilung durch den Deutschen Fußball-Bund voraus. Diese Zuversicht verbreitete der vom Amtsgericht Krefeld eingesetzte Insolvenzverwalter Claus-Peter Kruth, der sich am Donnerstag zur Situation des ehemaligen Bundesligisten äußerte.

«Ich halte es für realistisch, den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten», sagte der Rechtsanwalt, der auch mit dem neuen Investor aus Armenien in Kontakt steht. «Es ist unverzichtbar, dass die Noah Group Mittel zur Verfügung stellt», sagte Kruth, der in den nächsten Wochen einen Insolvenzplan vorlegen will.

Ein wichtiger Baustein sei auch, dass die Mannschaft ihre Heimspiele wieder in der heimischen Grotenburg austragen kann. Wegen der notwendigen Sanierung des Stadions konnten die Uerdinger seit dem Aufstieg in die 3. Liga dort kein Heimspiel mehr austragen und mussten nach Duisburg, Düsseldorf und derzeit Lotte ausweichen. Bei einem positiven Beschluss des Rates der Stadt Krefeld kann das Team aber frühestens im Jahre 2022 ins eigene Stadion zurückkehren.

Die KFC-Fans sind jedenfalls schon vorangegangen. Fast 500 Anhänger des Clubs spendeten nach einem Internet-Aufruf insgesamt 11 419 Euro. Ein Scheck über diese Summe wurde dem Insolvenzverwalter und der Mannschaft übergeben.

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