KGNW warnt vor Engpässen auf Intensivstationen
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Beatmungsgeräte und Überwachungstechnik stehen in einem Zimmer einer Intensivstation. Foto: Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa
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Essen (dpa/lnw) - Angesichts steigender Infektionszahlen in der dritten Corona-Pandemiewelle warnt die Krankenhausgesellschaft NRW vor einer Überlastung der Intensivstationen. «Immer mehr Krankenhäuser melden spürbare Engpässe auf den Intensivstationen. Dass in Köln und Bonn nun erste Kliniken an die Grenzen ihrer Notfallkapazitäten gekommen sind, muss uns alle wachrütteln», sagte Jochen Brink, Präsident der Krankenhausgesellschaft (KGNW), der «Westdeutschen Allgemeinen Zeitung» (Mittwoch-Ausgabe).

Die Intensivmediziner erwarten Brink zufolge weiter deutlich steigende Fallzahlen. Es sei daher «höchste Zeit, dass Bund und Länder wirksamere Maßnahmen gegen eine weitere Ausbreitung von Covid-19 ergreifen». Die jüngst von der Bundesregierung beschlossene Notbremse könne einen wichtigen Beitrag leisten. «Auch wenn vielen Bürgerinnen und Bürgern die Einschränkungen zunehmend schwer fallen, ein bewusstes und angemessenes Verhalten ist im Moment noch unsere bedeutendste Waffe, um die Wucht der dritten Welle zu schwächen», sagte Brink. Die Lage in NRW könne dazu führen, dass planbare Operationen verschoben werden müssten. Gleichwohl würden jeder Notfall und jede ernsthafte Erkrankung behandelt.

© dpa-infocom, dpa:210413-99-190361/2

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