Kaffee und Schokolade am wichtigsten für Fairhandelshaus Gepa

Wuppertal (dpa/lnw) - Das kirchennahe Fairhandelshaus Gepa ist mit neuen veganen Schokoladen und Sorten mit besonders hohen Kakaoanteil erfolgreich. Der Absatz von fair produzierten Lebensmitteln wie Kaffee und Tee ließ den der Entwicklungshilfe verpflichteten Importeur im abgelaufenen Geschäftsjahr (31. März) weiter wachsen.

Der Großhandelsumsatz legte um 6,7 Prozent auf rund 68 Millionen Euro zu, berichtete die Gepa am Dienstag in Wuppertal. Hauptprodukt des vor 40 Jahren gegründeten Importeurs ist immer noch Kaffee: Die verschiedenen Sorten machen fast die Hälfte des Umsatzes aus. Schokolade kommt inzwischen auf ein Fünftel der Erlöse. Die Umsätze mit Handwerksartikeln gingen dagegen um 4 Prozent auf 1,9 Millionen Euro zurück. Impulse sollen von neuen Produkten wie Kerzen aus nachhaltigem Palmwachs und «Eco-Fair-Clean»-Reinigungsmitteln kommen.

Das Unternehmen legte nach eigenen Angaben in allen Vertriebswegen in unterschiedlichem Ausmaß zu: Über den Lebensmittel-, Bio- und Naturkosthandel wurden rund 24,2 Millionen Euro abgesetzt, 8,6 Prozent mehr als im Vorjahr. In Firmenkantinen und Bildungseinrichtungen wurden vor allem mit Kaffee rund 7,7 Millionen Euro erlöst. Die Weltläden steigerten den Umsatz um 0,2 Prozent auf rund 21,9 Millionen Euro. «Sie sind die Säule der Gepa», sagte Geschäftsführer Robin Roth über den Mitbegründer des Unternehmens, den Weltladen-Dachverband. Die größten Gepa-Gesellschafter sind die Evangelische Kirche und Misereor, das Hilfswerk der katholischen Kirche.

Website Gepa The Fair Trade Company

Pressemitteilung

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