Kampf um Champions League: Leverkusen empfängt Schalke 04
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Bayer Leverkusens Trainer Heiko Herrlich. Foto: Christian Charisius/Archiv
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Leverkusen (dpa) - Im Kampf um die Champions-League-Plätze will Bayer Leverkusen die Konkurrenz auf Distanz halten und erstmals in dieser Saison ein Heimspiel gegen eine der Top-Mannschaften in der Fußball-Bundesliga gewinnen. «Ein Sieg wäre ein Riesen-Schritt nach vorn», sagte Bayer-Trainer Heiko Herrlich vor der Partie gegen den FC Schalke 04 am Sonntag (15.30 Uhr/Sky). Der Abstand zwischen dem Tabellenvierten Leverkusen (38 Punkte) und dem Tabellensechsten aus Gelsenkirchen (37) ist denkbar knapp. Daher erwartet der 46-jährige Herrlich auch «eine Auseinandersetzung auf Augenhöhe».

Forschere Töne kommen von Schalkes Sportvorstand Christian Heidel. Der 54-Jährige kündigte an, man fahre nicht wie das Kaninchen vor der Schlange nach Leverkusen, sondern: «Wir wollen dort gewinnen.» Allerdings konnte Schalke gegen Leverkusen nur eines der vergangenen sieben Spiele gewinnen.

Zudem ist Leon Goretzka angeschlagen. Der 23 Jahre alte Nationalspieler klagte zuletzt über Schmerzen am Fuß und konnte unter der Woche nur Teile des Mannschafttrainings absolvieren. «Wir hoffen, dass er wieder voll dabei ist», sagte Schalkes Trainer Domenico Tedesco dennoch. Max Meyer dagegen dürfte nach seiner Gelb-Sperre einen Platz in der Startelf wieder sicher haben.

Leverkusens Trainer Herrlich bangt noch um den Einsatz des an einer Grippe erkrankten Jonathan Tah. «Wir planen erst einmal ohne ihn. Die Gesundheit hat Vorrang», sagte Herrlich. Nur bei einer schnellen Genesung könnte es kurzfristig ein Umdenken geben - ansonsten soll für Tah der Grieche Panagiotis Retsos in der Startelf stehen.

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