Kampfmittelräumdienst entschärft Fliegerbombe an A3

Oberhausen (dpa/lnw) - In zweistündiger Arbeit hat der Kampfmittelräumdienst zwischen der A3 und einer Chemiefabrik in Oberhausen einen Weltkriegsblindgänger entschärft. Weil der Zünder beschädigt war, brauchten die Experten am Dienstagmittag länger als erwartet. Die Autobahn musste während der Entschärfung gesperrt werden, wie die Stadtverwaltung mitteilte. Zu größeren Staus kam es nach Angaben der Polizei nicht.

Das Chemiewerk musste gar nicht erst evakuiert werden. Es lag wegen Revisionsarbeiten bereits still. Es waren nur einige Gewerbeunternehmen von der Räumung betroffen. Die Fünfzentnerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg war bei der Auswertung von Luftbildaufnahmen im Deich eines Baches entdeckt worden. In dem betroffenen Bereich will die Emschergenossenschaft mit Renaturierungsarbeiten beginnen.

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