Kanalausbau bis 2022 sorgt für Ärger in Münster

Münster (dpa/lnw) - Der Ausbau des Dortmund-Ems-Kanals in Münster wird voraussichtlich zehn Jahre dauern und damit doppelt so lange wie ursprünglich geplant. Die Verzögerung sei vor allem eine Folge der knappen Kassen des Bunds, der das 120 Millionen Euro teure Vorhaben finanziere, sagt Heinz-Jakob Thyßen vom Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Rheine am Freitag. «Eine fünfjährige Bauzeit ist nicht realisierbar.» Die Verbreiterung und Vertiefung der 4,2 Kilometer langen Kanalstrecke in Münster soll Anfang 2012 beginnen und bis 2022 dauern. Der neue Zeitplan stieß bei der Politik in Münster auf Kritik.

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