Karnevalstouristen treffen in Karnevalshochburgen ein
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Karnevalistinnen feiern Weiberfastnacht. Foto: Roland Weihrauch/Archiv
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Köln/Düsseldorf (dpa/lnw) - Die ersten fantasievoll verkleideten Karnevalstouristen sind am Donnerstagmorgen in Köln eingetroffen. Insgesamt rechnet die Stadt an Weiberfastnacht mit mehreren hunderttausend Besuchern. Auch musizierende Gardisten in Uniform bestimmten das Bild auf dem Bahnhofsvorplatz. Die Stimmung war friedlich, die Polizei hielt sich im Hintergrund. In Düsseldorf waren am Morgen ebenfalls schon viele Kostümierte unterwegs. Auch beispielsweise beim Bäcker oder am Zeitungskiosk treffen die Kunden auf gut gelaunte Karnevalisten. Viele Angestellte, die nicht frei haben, arbeiten heute liebevoll geschminkt in bunten Kostümen.

Der Himmel über Köln und Düsseldorf war am Morgen noch wolkenlos - allerdings soll das so nicht bleiben: Bereits im Laufe des Tages soll es zuziehen, und für den Rest der tollen Tage müssen sich die Karnevalisten dann auch auf Wind und Regen einstellen.

Daran sind die Narren allerdings gewöhnt - Karneval sei nun mal ein «Winterfest», betont das Festkomitee Kölner Karneval ein ums andere Mal. Das Sommerfestival «Jeck im Sunnesching» (Jeck im Sonnenschein), das sich in Köln zunehmender Beliebtheit erfreut, hat nicht den Segen des organisierten Karnevals.

Pünktlich um 11.11 Uhr soll das Treiben in den Karnevalshochburgen seinen Lauf nehmen. In Düsseldorf stürmen die Möhnen das Rathaus, in Bonn schlagen die Waschweiber los.

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