Kein Ergebnis für NRW-Großhandel

Düsseldorf (dpa/lnw) - Die Tarifverhandlungen für mehr als 400 000 Beschäftigte des Groß- und Außenhandels in Nordrhein-Westfalen sind am Dienstag in Düsseldorf ergebnislos vertagt worden. Die Arbeitgeber hatten über zwei Jahre verteilt 3,5 Prozent mehr Geld geboten, zugleich aber die Einführung des Samstags als Regelarbeitstag und längere Arbeit an Heiligabend und Silvester gefordert. Dies lehnte die Gewerkschaft Verdi ab. Sie verlangt eine Erhöhung der Löhne und Gehälter um 5,5 Prozent, mindestens aber um 140 Euro und begründet das mit der aus ihrer Sicht wirtschaftlich guten Situation der Branche. Die nächste Runde ist für den 10. Juni in Düsseldorf geplant.

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